Ver­eins­ge­schich­te

Im März 2015 fan­den sich die Hun­de­füh­rer Ger­not Sie­ger, Yvon­ne Kers­tin und Jür­gen Scheuß mit eini­gen ande­ren zusam­men um einen Ret­tungs­hun­de­ver­ein zu grün­den. Die­ses Vor­ha­ben wur­de auf Anra­ten einer Notar­fach­an­ge­stell­ten zunächst fal­len gelas­sen. Ihr waren gra­vie­ren­de Feh­ler in der Sat­zung auf­ge­fal­len. In der Fol­ge zer­fiel die Grup­pe auf­grund von Strei­tig­kei­ten, nur die nament­lich genann­ten blie­ben dabei.

Man begann wei­te­re Hun­de­füh­rer zu suchen und Ret­tungs­hun­de­teams aus­zu­bil­den. Hier­bei wur­de gro­ßer Wert auf exter­ne, nach­voll­zieh­ba­re und ein­satz­na­he Prü­fun­gen gelegt. Das Leben spiel­te sich jetzt erst­mal auf der Ebe­ne der Ret­tungs­hun­de­staf­fel ab. Im Früh­jahr 2016 waren dann die ers­ten Teams ein­satz­fä­hig, ab Mit­te des Jah­res lief die Staf­fel ers­te Ein­sät­ze.

Nun wur­de natür­lich auch wie­der der Wunsch, das Gan­ze durch eine Ver­eins­grün­dung auf recht­lich siche­re Füße zu stel­len, laut. Yvon­ne Kers­tin hat­te zwi­schen­zeit­lich, aus beruf­li­chen Grün­den, den vor­läu­fi­gen Rück­zug aus der akti­ven Arbeit ver­kün­det. Wir began­nen also, mit Hil­fe meh­re­rer, kom­pe­ten­ter Hel­fer, die Sat­zung zu bear­bei­ten. Im Hin­ter­grund lie­fen Gesprä­che zur Vor­stands­bil­dung. Hier­bei wur­de gro­ßer Wert auf Kom­pe­tenz in ver­schie­de­nen Berei­chen gelegt.

Mit und mit kris­tal­li­sier­te sich eine Grup­pe her­aus, wel­che gewillt war den Auf­bau des Ver­eins in die Hän­de zu neh­men. Neben 5 Staf­fel­mit­glie­dern konn­ten wir eine Prü­fe­rin für Flä­chen­such­hun­de einer Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on, sowie einen Poli­zei­be­am­ten für den Vor­stand gewin­nen.

Am 22. Juli 2017 fand in Eus­kir­chen, im Restau­rant Ata­ca­ma, die Ver­eins­grün­dungs­ver­samm­lung statt. Es wur­den noch klei­ne Ände­run­gen an der Sat­zung vor­ge­nom­men. Danach wur­de die Sat­zung ein­stim­mig ver­ab­schie­det und der Vor­stand gewählt. Die­ser hat kurz nach der Ver­samm­lung sei­ne ers­te Sit­zung abge­hal­ten und die Arbeit auf­ge­nom­men.

Seit dem 4. Sep­tem­ber 2017 ist der Ver­ein beim Amts­ge­richt Bonn ein­ge­tra­gen. Der Ein­trag befin­det sich auf dem Regis­ter­blatt VR 10354. Ver­eins­sitz ist Eus­kir­chen. Das Finanz­amt Eus­kir­chen hat die Aner­ken­nung der Gemein­nüt­zig­keit am 11.09.2017 unter der Steu­er­num­mer 209/5727/0880 erteilt.

Der Ver­ein wird nun sei­ne Arbeit auf­neh­men. Haupt­ziel ist die Unter­stüt­zung der Ein­satz­grup­pe. Dazu wer­den wei­te­re För­der­mit­glie­der gesucht, eben­so Spon­so­ren, wel­che den Ver­ein, sowie sein Ziel Men­schen­le­ben zu ret­ten, unter­stüt­zen wol­len. Wenn Sie Fra­gen zu unse­rer Arbeit haben, oder uns unter­stüt­zen möch­ten, scheu­en Sie sich nicht uns anzu­spre­chen.

Inzwi­schen haben eine Rei­he der Hun­de­füh­rer und Teams aus unter­schied­lichs­ten Grün­den ver­las­sen. Dies ändert aber nichts an der Tat­sa­che, dass die Ein­satz­grup­pe in sich gut funk­tio­niert. Die Staf­fel ist inzwi­schen auch tech­nisch sehr gut auf­ge­stellt. Mit einem GPS Sys­tem der Fir­ma Gar­min kön­nen wir die Teams live ver­fol­gen und die Trails auf­zeich­nen. Hier­durch haben betei­lig­te Kräf­te die Mög­lich­keit ent­spre­chend zeit­nah zu reagie­ren.

Wei­te­re Teams sind in Aus­bil­dung und wer­den mit und mit die Prü­fung absol­vie­ren.